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Wie du pflegende vegane Kosmetik erkennst: ein Erfahrungsbericht

Unterscheiden und die richtige Wahl treffen

Grafik: Kosmetikcontainer
Grafik: Kosmetikcontainer

Begebe dich auf eine Entdeckungsreise in das Land der veganen Kosmetik mit mir. Gerade wenn du schon über längere Zeit bestimmte Kosmetik nutzt, fällt die Umstellung weniger leicht. Hier bekommst du Informationen, die dich motivieren zu beginnen.

Bevor du kaufst: Schau auf die Inhaltsstoffe deiner neuen Kosmetik, um eine eventuelle Unverträglichkeit auszuschließen. Vegane Naturkosmetik kann ähnlich wie konventionelle Kosmetik Substanzen enthalten, die weniger gut bzw. von manchen Menschen nicht vertragen werden.

Die Natur ist gut

Eventuell bist du schon weiter mit der Kosmetik, dann gehe einfach zur Bio-Kosmetik oder veganer Kosmetik. Falls du jedoch momentan konventionelle Kosmetik nutzt, werden dich meine Erkenntnisse darüber interessieren.

So war ich eigentlich ganz zufrieden mit der konventionellen Kosmetik. Doch vor ein paar Jahren zeigte meine Haut, dass sie zu trocken war. Mehr Creme bedeutete jedoch vermehrt Hautunreinheiten. Eventuell kennst du das, Makeup wurde zum besten Freund.

Als ganz in der Nähe ein neuer Bio-Supermarkt mit Naturkosmetik aufmachte, war ich bereit für ein Experiment. Ich probierte ganz mutig (lediglich) einen Pflege-Lippenstift. Der Lippenstift brachte wesentlich bessere Ergebnisse und war nicht so schnell aufgebraucht, wie das zuvor verwendete Produkt.

Mein Interesse war geweckt.

Lag es an den Inhaltsstoffen der Kosmetik? Ich recherchierte. Das Ergebnis: die von mir verwendete mittelpreisige Kosmetik enthielt einige Stoffe, die weder für die Haut pflegend, noch für die Umwelt gut sind (z. B. Tenside). Mehr darüber findest du in den später erwähnten Online-Datenbanken.

Ich probierte weitere Naturkosmetik-Produkte aus.

Naturkosmetik vs. Bio-Kosmetik

Eventuell weisst du, dass Naturkosmetik kein geschützter Begriff ist. Naturkosmetik gibt es nicht nur in Bio-Supermärkten, sondern ebenfalls bei Reformhäusern, Drogerien und Online. Hier findest du eine enorme Auswahl, mittlerweile ebenfalls an veganer Naturkosmetik.

Unterscheide daher zwischen der unzertifizierten und zertifizierten Naturkosmetik.

Unzertifizierte Naturkosmetik ist ähnlich wie konventionelle Kosmetik. An den Inhaltsstoffen erkennst du, wie naturnah das Produkt ist. Ob diese dann okay sind, erklärt beispielsweise die englische Datenbank https://www.ewg.org/skindeep/. Eine weitere Datenbank findest du hier.

Die Bio-Kosmetik fällt ebenfalls unter den Begriff Naturkosmetik.

Jedoch wird Bio-Kosmetik oftmals nach Standards zertifiziert. Die bekannten Labels NaTrue und BDIH erklären, dass es sich um kontrollierte Naturkosmetik mit Bio-Inhaltsstoffen handelt. Beide Labels haben in ihren Richtlinien striktere Statements gegen Tierversuche als das Gesetz es verlangt. Sie fördern ebenfalls den Umweltschutz.

Die von mir ersten Produkte, gehörten zur zertifizierten Bio-Kosmetik. Anhand der Inhaltsstoffe konnte ich erkennen, dass die Kosmetik angeblich keine tierlichen Inhaltsstoffe enthielt.

Vegane Bio-Kosmetik erkennen und prüfen

Ob Kosmetikprodukte vegan sind, lässt sich also an ihren Inhaltsstoffen erkennen. Etwas verlässlicher ist es, wenn der Hersteller diese selbst als vegan kennzeichnet. Das setzt von deiner Seite ein gewissen Vertrauen in den Hersteller voraus.

Doch es geht noch besser. Hierzu wurden Prüfverfahren von Organisationen oder Vereinen entwickelt, um sicherzustellen, dass wirklich alle Substanzen und die Produktion eines Kosmetikprodukts vegan sind. Die Vegane Blume von der Vegan Society ist das bekannteste Label.

Was beinhaltet diese Zertifizierung?

Es zertifiziert, das das Produkt keine tierlichen Bestandteile enthält. Bezüglich, ob die Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden, ist die Lage nicht so klar. Achte daher auf die zusätzliche Zertifizierung der Labels NaTrue oder BDIH.

Immer mehr Hersteller haben Produkte mit veganen Labels. So wurde die von mir ausgewählte Kosmetik später mit der veganen Blume zertifiziert. - Mehr zu den Produkten und welche ich sonst noch nutze oder ausprobiere, erfährst du in anderen Artikeln unter Bio-Kosmetik.

Wie kannst du sicher sein, das die Inhaltsstoffe von deinen Produkten okay sind?

Hierzu gebe ich dir noch eine weitere Empfehlung für eine App/Website codecheck.info. Dort kannst du das Produkt prüfen.

Fazit: Gute vegane Kosmetik erkennst du an den Labeln

Nicht jede Kosmetik ist empfehlenswert. Nur mit zertifizierter Bio-Kosmetik bist du sicher, dass du eine möglichst natürliche, umweltfreundliche Pflege kaufst. Die vegane Blume gibt dir die Sicherheit, dass du ein veganes Produkt verwendest. Prüfe die Liste der Inhaltsstoffe auf codecheck.info und eventuellen Unverträglichkeiten deinerseits.

Autor/in: Iris Mitlacher, Datum (update): 11.06.2019


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Über mich, Iris

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Passion für ein veganes Leben

„Erstaunlich, dass ich nicht schon früher so vegan gelebt habe wie heute.“ Wenn du diesen Satz liest weißt du wahr­schein­lich noch nicht, was das bedeutet. Auf diesem Blog wirst du heraus­finden, was damit gemeint ist. Ich stelle hier verschie­dene Wege vor dein Leben veganer zu gestalten und noch mehr daraus zu machen.

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